Berufspolitik

Vorpommern nimmt multiresistente Erreger in den Fokus

GREIFSWALD (di). Ein Verbund in Vorpommern arbeitet an neuen Strategien gegen multiresistente Erreger. Auch niedergelassene Ärzte sollen die entwickelten Maßnahmen anwenden.

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In Greifswald fiel der Startschuss für das Projekt HICARE, das beim bundesweiten Wettbewerb Gesundheitsregionen der Zukunft im Jahr 2010 als Sieger hervorgegangen war. Ziel des Verbunds sind integrative Versorgungskonzepte für die Region an der Ostsee.

Eines der Konzepte beschäftigt sich mit der Frage, wie die Ausbreitung multiresistenter Erreger eingedämmt werden kann. Dafür stehen in den kommenden vier Jahren 16 Millionen Euro zur Verfügung.

Unter Federführung der Universitäten Greifswald und Rostock sind über 40 Partner, darunter mehrere Kliniken aus der Region, beteiligt. Unter anderem sollen Tests und Maßnahmen entwickelt werden, mit denen die aktuelle Infektionssituation in Krankenhäusern ermittelt und verbessert werden kann.

Auch Richtlinien für ein Qualitätsmanagement werden angestrebt. Diese sollen außer in Kliniken auch bei niedergelassenen Ärzten und in Pflegeeinrichtungen Anwendung finden. Von dem HICARE-Projekt verspricht sich die Region in Vorpommern über 50 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

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