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Vorstand schwört Ärzte auf Vertrag mit der AOK ein

BERLIN (ble). Mit klaren Worten schwört der baden-württembergische Hausärzteverband die Hausärzte im Ländle auf den Hausarztvertrag mit der AOK Baden-Württemberg ein.

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"Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 8. Mai 2008 sind wir ausgestiegen!", heißt es in einem Rundschreiben des Vorstands "an die Hausärztinnen und Hausärzte" im Ländle.

Mit dem Vertrag verabschiede man sich vom "Berliner EBM-Chaos mit Punktewolken und floatenden, ständig fallenden Honoraren", von "Honorarbudgets, Abstaffelungen, Regressen und völlig fehlender Planungssicherheit", von "Bürokratie- und Kontrollmonstern, die seit vielen Jahren in unseren Praxen toben," sowie der "drohenden wirtschaftlichen Vernichtung vieler unserer Praxen", werben der Vorsitzende und sein Vize, Dr. Berthold Dietsche und Dr. Frank Dieter Braun, um eine rege Teilnahme der Mediziner. Der Hausarztvertrag wird zum dritten Quartal wirksam. Laut Verband soll er den teilnehmenden Hausärzten ein Honorarplus von 30 bis 40 Prozent bringen.

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Kommentare
Helmut Karsch 14.05.200808:43 Uhr

Die größten Kritiker der Elche, sind heute selber welche

Man muß den Inhalt dieses Vetrages genau lesen, dann ist eines klar. Mann entferne das KV LOGO und klebe anstelle dessen das Schild "Werksvertrag AOK" und schon ist man von allen Fesseln befreit( ?????). Zu Glauben die Hausärzte hätten bei der AOK einen besonderen Status ist gerade zu naiv. Was ist eigentlich der Benfit des Hausarztverbandes an diesem Vetrag. Mal angenommen es schreiben sich 1 Millionen Patienten ein(vorzugsweise Gesunde bzw. 4 Gesunde + 1 Kranker, Mischkalkulation) und es werden über den Vertrag 100 Millionen Umsatz erzielt und die Verwaltungskosten liegen bei 2,5%. Macht Sinn darüber mal nachzudenken. Was sollte eigentlich das Motiv eines Patienten sein an diesem Vetrag teilzunehmen zumal die Praxisgebühr gezahlt wird, die Arztwahl aufgehoben wird und die Medikation in letzter Instanz von der AOK bestimmt wird. Herr Rebscher hat sich ja zu den Hausarztverträgen geäußert. In der Schweiz sind die Hausarztverträge wegen Ineffizienz fast alle wieder eingetellt worden( Kostenschub). Aber das ist ja irrelevant. Also weiter in der Diversifikation der Vertragslandschaft.Was passiert eigentlich, wenn der RSA und die Ankopplung der DMP,s eingestellt oder so verändert wird das die AOK dort diese Form der Einnahmen nicht mehr hat. Dann fehlt diesem Vertrag eine Finanzierungsquelle.Schauen wir mal wie es weiter geht.

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