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WHO-Einteilung

So weit sind die Länder der Welt mit ihrem Ziel, Salzkonsum zu reduzieren

Die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation haben 2013 das Ziel ausgegeben, den Natriumkonsum bis 2025 um 30 Prozent zu senken. Deutschland und viele andere Staaten hinken der Vorgabe hinterher, wie unsere Landkarte zeigt.

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Um Bluthochdruck, Herz- und anderen Krankheiten vorzubeugen, wollen die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation den Salz-Konsum reduzieren. Das gestaltet sich schwierig.

Um Bluthochdruck, Herz- und anderen Krankheiten vorzubeugen, wollen die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation den Salz-Konsum reduzieren. Das gestaltet sich schwierig.

© Andrea Warnecke / dpa

Genf. Um Bluthochdruck, Herz- und anderen Krankheiten vorzubeugen, wollten die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Salz-Konsum eigentlich reduzieren. Sie dürften ihr Ziel aber verfehlen, berichtete die WHO am Donnerstag in Genf. Das Ziel von 2013 war, den Natriumkonsum bis 2025 um 30 Prozent zu senken.

Hauptquelle für Natrium ist Speisesalz (NaCl). Es ist aber auch in Würzmitteln wie Natriumglutamat enthalten. Fünf Gramm Salz enthalten etwa zwei Gramm Natrium. Die WHO empfiehlt Erwachsenen, nicht mehr als zwei Gramm Natrium am Tag zu sich zu nehmen. Das entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel Salz. Sie schätzt den tatsächliche Verzehr im weltweiten Durchschnitt auf gut das Doppelte.

Nur freiwillige Empfehlungen in Deutschland

Nur neun Länder hätten klare und umfassende Vorschriften für die Reduzierung von Natrium. Deutschland ist nicht darunter. Solche Vorschriften haben den Angaben zufolge Brasilien, Chile, Litauen, Malaysia, Mexiko, Saudi-Arabien, Spanien, Tschechien und Uruguay. Die WHO führt Deutschland auf einer Karte als Land mit nur freiwilligen Empfehlungen auf (siehe nachfolgende Karte).

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Mehr Regierungen müssten Höchstwerte für den Natriumgehalt von Nahrungsmitteln festlegen, sehr salzhaltige Nahrung in Schulen, Krankenhäusern und Kantinen vermeiden, den Salzgehalt prominent auf Packungen vorschreiben und Aufklärungskampagnen durchführen.

„Ungesunde Ernährung ist weltweit eine der Hauptursachen für Tod und Krankheit“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Die übermäßige Aufnahme von Natrium ist eine der Hauptursachen dafür.“ (dpa)

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