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Weiter Ärger um Preisverhandlungen für neue Arzneien

BERLIN (dpa). Die Pharmaindustrie warnt wegen des Rabattdrucks vor dem Aus für neue Medikamente auf dem deutschen Markt.

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"Wenn die Politik nicht aufpasst und die beteiligten Akteure nicht konstruktiver und pragmatischer die anstehenden Fragen lösen, werden Innovationen in Deutschland zwar theoretisch billiger, sind aber praktisch nicht mehr verfügbar", sagte Birgit Fischer, die Geschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller.

Neu mit dem schwarz-gelben Arzneigesetz AMNOG eingeführt wurde, dass sich der Erstattungspreis der Kassen für neue Medikamente nach dem Mehrwert für die Patienten zu richten hat. Die Kassen wollen die Pharmareform wirken lassen.

Hess bringt Kassen bei

"Jetzt ist nicht die Zeit für vorschnelle Gesetzesänderungen, sondern für die besonnene Anwendung des geltenden Rechts", sagte der Vize-Chef des Kassenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg.

Unterstützung bekommen die Kassen vom Chef des Gemeinsamen Bundesausschusses von Kassen, Ärzten und Kliniken, Rainer Hess.

"Wir müssen die Verfahren nun erst einmal zwei Jahre so belassen und umsetzen, um Qualitätsverbesserungen und Einsparungen abschätzen zu können", sagte Hess der anlässlich der letzten Ausschusssitzung unter seiner Leitung.

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