Sachsen

Zentrum für Arzneisicherheit gegründet

Veröffentlicht:

LEIPZIG. Die Uniklinik und die Universität Leipzig haben ein gemeinsames Zentrum für Arzneimittelsicherheit (ZAMS) gegründet. Es will dazu beitragen, Patienten den bestmöglichen Schutz vor unerwünschten Arzneiwirkungen zu bieten.

Die Leitung des interdisziplinär arbeitenden Zentrums haben Roberto Frontini (Direktor der Krankenhausapotheke am Uniklinikum Leipzig) und der Professor für Klinische Pharmazie, Thilo Bertsche, übernommen.

Zu den Aufgaben des Zentrums gehört die Schulung von Ärzten, Apothekern und Pflegekräften. Außerdem wird beispielsweise untersucht, welche Informationen Patienten benötigen, damit sie ihre Medikamente über einen längeren Zeitraum hinweg korrekt einnehmen.

Auch Personen im Umfeld des Patienten werden aufgeklärt, zum Beispiel Lehrer chronisch erkrankter Kinder oder Menschen, die ältere Angehörige pflegen.

Zu den Projekten des Zentrums gehört zudem die intensive pharmazeutische Betreuung von Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, da Arzneimittel bei einer beeinträchtigten Niere oft schlecht ausgeschieden können und die Gefahr einer toxischen Konzentration besteht. (lup)

Mehr zum Thema

Frankreich

Teva-Boykott aus Antisemitismus?

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Lebensbedrohlicher Notfall: Fünf Prozent der Patienten mit Ketoazidose durch Autoimmundiabetes bei Checkpoint-Hemmer-Therapie sterben daran.

Autoimmundiabetes bei Krebstherapie

Ketoazidose, normaler HbA1c: Was ist da los?

Vor dem Start der elektronischen Patientenakte im Sommer gibt es noch reichlich Fragen.

ePA-Start am 1. Juli

Fragen und Antworten zur elektronischen Patientenakte