Arzneimittelpolitik

Zuzahlungen -  Hersteller "nicht verantwortlich"

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BERLIN (fst). Die Pharmaverbände ProGenerika und BAH haben den Vorwurf zurückgewiesen, sie seien für Mehrbelastungen gesetzlich Versicherter durch häufigere Zuzahlungen verantwortlich. Apotheker hatten darauf hingewiesen, dass seit September nur noch rund 5000 Arzneimittel zuzahlungsbefreit sind. Grund dafür seien keine Preiserhöhungen, stellten die Verbände klar. Vielmehr hätten die Kassen die Befreiungsgrenzen für 3000 Medikamente so stark gesenkt, dass Patienten wieder zuzahlen müssen. Mitte 2009 waren noch etwa 10 000 Medikamente ohne Zuzahlung erhältlich.

Ein Arzneimittel ist in der Regel dann zuzahlungsbefreit, wenn sein Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt.

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