Zwischen Aufbruch und Stillstand

Veröffentlicht:

Gut ein halbes Jahr nach Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung fällt die erste Zwischenbilanz in der Gesundheitspolitik zwiespältig aus: Einerseits legte die Koalition zuletzt einen gewissen Aktionismus an den Tag. Für den Arzneimittelbereich wurde ein ehrgeiziges Sparpaket geschnürt. Ärzte und Patienten wiederum beglückte man mit einem Strauß an Konzepten gegen drohenden Medizinermangel.

Bei der im Koalitionsvertrag angekündigten nachhaltigen Reform der Krankenkassenfinanzen dagegen haben Union und FDP bislang nur wenig Substantielles zustande gebracht. Erst lieferten sich die Wunschpartner einen monatelangen Prämienstreit: die FDP dafür, die CSU dagegen, die CDU irgendwo dazwischen. Dann wurde der Disput in eine Regierungskommission vertagt. Aber auch die produzierte bislang mehr Ankündigungen als Antworten. Dabei drängt die Zeit. Schon 2011 droht den Krankenkassen ein Defizit von bis zu 15 Milliarden Euro.

Beim Hauptstadtkongress 2010 zieht Gesundheits-Staatssekretär Daniel Bahr aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums eine erste Bilanz. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Andreas Storm, steht ihm zur Seite. Auf der "Oppositionsbank" sitzen Biggi Bender (Grüne), Linken-Gesundheitsexpertin Martina Bunge sowie SPD-Fraktionsvize Elke Ferner. (hom)

Zwischenbilanz nach einem halben Jahr Regierungstätigkeit, Donnerstag, 6. Mai, 16.15 Uhr bis 18.00 Uhr

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?