Landtagswahlen

vdek Mecklenburg legt Wahlprüfsteine vor

Zur Landtagswahl fordert die seit 25 Jahren bestehende vdek Mecklenburg von den Parteien Position.

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SCHWERIN. Zum 25-jährigen Bestehen der vdek-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern sieht sich der Ersatzkassenverband darin bestätigt, auch in kleinen Bundesländern mit eigenständigen Vertretungen präsent zu sein. Der vdek-Vorsitzende Christian Zahn bezeichnete die Entscheidung, die Vertretung in Schwerin 1991 zu etablieren, als richtig. In der Folgezeit habe sich die Bedeutung der Schweriner Landesvertretung weiterentwickelt.Zahn verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf die politische Lobbyarbeit vor Ort, aber auch auf die Zusammenarbeit mit den Selbstverwaltungspartnern wie etwa mit der Ärzteschaft.

Vdek-Landeschefin Kirsten Jüttner sprach von einer "arbeitsintensiven, erlebnisreichen, spannenden, teils mühsamen, aber oft inspirierenden Zeit", die ihre Vorgänger gemeistert hätten. Jüttner führt die Landesvertretung seit einem Jahr.Sie hält die Interessenbündelung der Ersatzkassen trotz untereinander konkurrierenden Mitgliedskassen für "existenziell".

Eine gemeinsame Linie finden die sechs Mitgliedskassen über den Verband oft für ihre politischen Forderungen. Zur im September anstehenden Landtagswahl im Nordosten legte die Landesvertretung jetzt Wahlprüfsteine vor.

Für den ambulanten Bereich fragt der Verband die Parteien, wie sie die Versorgung sicherstellen wollen, wie die Verzahnung mit dem stationären Bereich gelingen kann und wie junge Ärzte für eine Niederlassung im Nordosten gewonnen werden können. Für die stationäre Versorgung fragen die Kassen nach der Gestaltung der Kliniklandschaft, über die derzeit im Land kontrovers diskutiert wird.

Position fordern sie von den Parteien zur Frage, ob die jüngst erfolgte Konzentration der pädiatrischen Versorgung in Vorpommern als Vorbild für weitere Strukturveränderungen dienen kann. Außerdem sollen die Parteien darlegen, wie Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds zielführend eingesetzt werden können. Weitere Wahlprüfsteine sieht der Verband in Fragen des Rettungsdienstes, der Prävention, des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Pflegeversicherung. (di)

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