Ausschreibung 2021

Galenus-Preis: Für herausragende Forschungsleistung in Deutschland

Wissenschaftler aufgepasst: Für eine herausragende Forschungsleistung in der klinischen oder experimentellen Pharmakologie in Deutschland wird auch im Jahr 2021 wieder der mit 10.000 Euro dotierte Galenus-von Pergamon-Preis – Bereich Forschung – verliehen.

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Die Galenus-Medaille, gestiftet vom Springer Medizin Verlag.

Die Galenus-Medaille, gestiftet vom Springer Medizin Verlag.

© Marc-Steffen Unger

Berlin. Um Forschungsleistungen in der klinischen oder experimentellen Pharmakologie zu fördern, die für den Fortschritt auf dem Gebiet der Arzneimittel- oder Diagnostika-Forschung wegbereitend sind, vergibt der Springer Medizin Verlag seit 1985 den Galenus-von-Pergamon-Preis in Deutschland. Der Preis besteht aus einer Medaille und einem Barpreis in Höhe von € 10.000.

Er kann in Deutschland tätigen Forschern oder Forschergruppen verliehen werden, die ihre Forschungsleistung überwiegend in Deutschland an einer Forschungsinstitution, in einer wissenschaftlichen Einrichtung (z. B. im universitären Sektor), aber außerhalb der pharmazeutischen Industrie erbracht haben. Die Arbeit kann bereits veröffentlicht, prämiert oder zu anderweitigen Prämierungen eingereicht worden sein. Die der Bewerbung zugrunde liegende primäre Veröffentlichung der wissenschaftlichen Arbeit sollte nicht länger als drei Jahre vor dem Einreichungstermin zurückliegen.

Der Preis wird von einem unabhängigen Preiskollegium verliehen.

Die Preisverleihung findet am 21. Oktober 2021 in Berlin statt.

Erforderliche Unterlagen

  • Ein Manuskript, das 60 Seiten DIN A4 nicht überschreiten sollte. Ebenso können auch Sonderdrucke bereits veröffentlichter Arbeiten eingereicht werden. Die Manuskripte/Sonderdrucke sind einmal im Original in Papierform und einmal in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache einzureichen.
  • Zusätzlich eine gesonderte Kurzfassung der Arbeit (max. vier Seiten DIN A4), aus der hervorgeht, inwieweit die Forschungsleistung für den Fortschritt auf dem Gebiet der Arzneimittel- oder Diagnostika- Forschung wegbereitend ist.
  • Curriculum vitae
  • Schrifttum-Verzeichnis
  • Eine Erklärung, dass die Arbeit vom Bewerber selbst verfasst worden ist.
  • Legt der Bewerber eine Arbeit vor, die in Zusammenarbeit mit anderen Personen entstanden ist, so sind die Zustimmungserklärungen aller Mitautoren, in schriftlicher Form und vom jeweiligen Mitautor unterschrieben, beizulegen.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 30. April 2021.

Die notwendigen Unterlagen sind bis zum 30. April 2021 einzureichen an:


Springer Medizin Verlag GmbH

Sekretariat Galenus-von-Pergamon-Preis

Frau Sabine Springer

Am Forsthaus Gravenbruch 5

63263 Neu-Isenburg

(sabine.springer@springer.com)


Zuerkennung

Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein unabhängiges Kollegium von mindestens 12, höchstens 16 Fachleuten. Die Mitglieder werden vom Springer Medizin Verlag berufen. In einem Vorentscheid werden von der Jury maximal fünf Kandidaten für die Endrunde bestimmt. Die finale Zuerkennung des Preises erfolgt in einer nicht-öffentlichen Sitzung am Tag der Preisverleihung. Vertreter des Stifters nehmen an der Sitzung ohne Stimmrecht teil.

Rechtsweg

Die Mitglieder des Kollegiums arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Der Rechtsweg ist für alle Teilnehmenden um den Galenus-von- Pergamon-Preis ausgeschlossen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Der Stifter des Galenus-von-Pergamon-Preises ist jederzeit befugt, diese Satzung zu ändern. Eine solche entfaltet jedoch keine Wirkung auf eine bereits laufende Ausschreibung bis zur Verleihung des Preises.

Das Preisrichter-Kollegium

  • Prof. Dr. Erland Erdmann, Köln; Präsident der Jury
  • Prof. Dr. Marylyn Addo, Hamburg
  • Prof. Dr. Marianne Dieterich, München
  • Prof. Dr. Thomas Eschenhagen, Hamburg
  • Prof. Dr. Tanja N. Fehm, Düsseldorf
  • Prof. Dr. Dagmar Führer-Sakel, Essen
  • Prof. Dr. Michael Hallek, Köln
  • Prof. Dr. Joachim Klosterkötter, Köln
  • Prof. Dr. Josef Köhrle, Berlin
  • Prof. Dr. Heyo Kroemer, Berlin
  • Prof. Dr. Burkhart Schraven, Magdeburg
  • Prof. Dr. Claus Vogelmeier, Marburg
  • Prof. Dr. Andreas M. Zeiher, Frankfurt
  • Prof. Dr. Fred Zepp, Mainz
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