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Baden-Württemberg

 Fördertopf für Digitalisierung in Krankenhäusern

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STUTTGART. Baden-Württemberg fördert die Digitalisierung in Krankenhäusern zusätzlich zur regulären Krankenhausförderung mit zehn Millionen Euro. Unterstützt würden „zielgerichtete Investitionen im IT-Bereich, die im Ergebnis zu einer Verbesserung der Patientenversorgung beitragen“, sagte Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne).

Bewerben können sich die im Landeskrankenhausplan ausgewiesenen Kliniken. Bei Software oder Endgeräten müssen die Kliniken laut Ausschreibung sicherstellen, dass „eine technische Kompatibilität mit bundesweiten Standards gewährleistet ist“. „Jede Minute“, die etwa eine Pflegekraft durch Digitalisierung entlastet wird und dadurch mehr Zeit bei Patienten verbringen kann, sei kostbar, erklärte Lucha.

Der Landkreistag Baden-Württemberg zeigte sich mit Blick auf die Chancen für kommunale Krankenhäuser erfreut über das „frische Geld“. Die Förderung müsse nun noch verstetigt und „vom Volumen nach oben angepasst werden“, sagte Hauptgeschäftsführer Dr. Alexis von Komorowski.

Das Sonderprogramm sieht einen Bonus von 25 Prozent der Fördersumme für Krankenhäuser vor, wenn die Projekte eine Vernetzung mit anderen Einrichtungen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege oder Reha führen.

Lob für diesen Ansatz kommt von Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg. „Damit ist die Finanzspritze des Landes auch ein Beitrag zur sektorenübergreifenden Versorgung.“ Mit Blick auf das vergangene Woche vorgestellte Digitalisierungsgesetz aus dem Bundesgesundheitsministerium komme die Förderinitiative „genau zur richtigen Zeit“, so Vogt. (fst)

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