2600 Bewerber um Medizinstudium an Uni Greifswald

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GREIFSWALD (di). Die Medizinstudienplätze in Greifswald bleiben begehrt. Für die 179 Plätze zum Semesterbeginn hatten sich insgesamt 2600 Bewerber gemeldet. Damit wurde die Vorjahreszahl von 2450 noch einmal übertroffen. Die Plätze werden zu 40 Prozent von der ZVS, zu 60 Prozent in Eigenregie vergeben. Für die 113 Plätze hatte die Medizinische Fakultät über 300 Bewerber aus ganz Deutschland für einwöchige Auswahlgespräche in den Nordosten gebeten.

In Einzelgesprächen mit verschiedenen Gremien wurden sie zu ihrer Motivation und zu persönlichen Vorstellungen befragt. Auch Belastbarkeit und soziale Kompetenz spielten bei der Entscheidung eine Rolle. Die seit vier Jahren in Greifswald üblichen Auswahlgespräche haben nach Angaben von Studiendekan Professor Claus-Dieter Heidecke zu einem "Qualitätssprung in der Studentenschaft" geführt. "Es hat sich herumgesprochen, dass wir nur die engagiertesten Bewerber aufnehmen wollen." Dementsprechend gut sind die meisten eingeladenen Kandidaten auf das Gespräch vorbereitet gewesen", sagte Heidecke.

Nach der Berliner Charité ist Greifswald der begehrteste Standort für das Medizinstudium in Deutschland. Um die Ausbildung zu verbessern, setzt die Fakultät auf Anregungen aus den Reihen der Studenten.

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