Berlin

300 Ärzten wird das Honorar gekürzt

Veröffentlicht:

BERLIN. Rund 300 der insgesamt 8400 ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Berlin müssen ab sofort mit Honorarkürzungen rechnen. Sie haben es nämlich versäumt, den Nachweis der vorgeschriebenen Fortbildungspunkte rechtzeitig bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin einzureichen.

Das berichtete das KV-Blatt in seiner jüngsten Ausgabe. Die Frist endete am 30. Juni.

Das Gesetz sieht vor, dass den säumigen Ärzten das Honorar im ersten Jahr nach dem Ende des Nachweiszeitraums um zehn Prozent gekürzt wird, danach um 25 Prozent. Die betroffenen Ärzte haben nun zwei Jahre Zeit, ihre Fortbildungsnachweise nachzuliefern. Dann droht der Zulassungsentzug. (ami)

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Kommentare
Dr. Helmut Müller 13.08.201416:32 Uhr

Ärztevertreter

Ja früher, als die "Ärztevertreter" im Deutschen Bundestag noch die Mehrheit hatten, wäre dies nicht passiert! Dann hätten sie einer Gesetzesänderung des SGB V mit Einführung des § 95d (Pflicht zur fachlichen Fortbildung) auf keinen Fall zugestimmt! Und nachdem sich ja die gesamte Ärzteschaft über alle Berufsgruppen hinweg sowas von einig ist, wird sie dieses Bundesgesetz sicher bald kippen! (Vorsicht - Ironie!)

Dr. Wolfgang P. Bayerl 13.08.201415:13 Uhr

schlimm, dass sich gewählte und nicht gewählte "Ärztevertreter"

auf so etwas einlassen konnten!
Welcher Beruf lässt sich sonst so etwas gefallen?

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