Platow-Empfehlung

Abbott: Solides Geschäft mit starker Marge

Das Wachstumstempo des Unternehmens für Klinik- und Laborbedarf wird auf Sicht nachlassen. Dem stehen aber sich verbessernde Margen gegenüber.

Veröffentlicht:

Spätestens seit die Pharmasparte 2013 als „AbbVie“ ausgelagert wurde, ist Abbott ein vergleichsweise risikoarmer Healthcarekonzern mit immer noch mächtiger Bugwelle. Das Unternehmen liefert Klinik und Laborbedarf (45 Prozent des Jahresumsatzes von rd. 44 Milliarden Dollar), Medizintechnik (30 %), hochmargige Spezialernährung (15%) und Generika (10%). Das Wachstumstempo wird auf Sicht nachlassen. Dem stehen aber sich verbessernde Margen gegenüber.

Aktuell bestimmen zwei Faktoren die Geschäftsentwicklung: Covid-19 (positiv) und negativ ein Rückruf von Babynahrung, nachdem Verunreinigungen festgestellt wurden. Bis Juni sollen die Probleme beseitigt sein. Auf der Habenseite vermerkt Platow, dass sich zuletzt die Marge weiter verbessert hat.

Offenbar sei Abbott in der Lage, Preissteigerung an Kunden weiterzugeben. Aktuell gefällt den Analysten vor allem die EBITDA-Prognose (2022: 29%, historisch: 26,5%), der steigende Free Cashflow sowie die Kapitalrendite (15% bei Kapitalkosten von sieben Prozent).

Das 2022er-KGV liegt mit 31 noch knapp unter dem langjährigen Mittel (32). Langfristig orientierten Anleger rät Platow zum Kauf der Aktie (US0028241000) – Stopp bei 85,50 Dollar.

Platow online: www.platow.de/AZ

Mehr zum Thema

Projekte zu Impfen, seltene Erkrankungen, Antibiotikaverordnung

Innovationsausschuss hält drei Studien für transferwürdig

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nephrologe rät:

RAS-Blocker bei Hyperkaliämie möglichst nicht sofort absetzen

Lesetipps