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Parkinson

Abgestimmte Behandlung rückt in Fokus

Das Parkinsonnetz RheinMain+ soll neue Versorgungsakzente setzen – nicht nur regional.

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Mainz. Rund 15 .000 Parkinson-Patienten im Rhein-Main-Gebiet sollen künftig vom Parkinsonnetz RheinMain+ (PNRM+) profitieren. Das Konzept soll auch als Vorbild für andere Regionen in Deutschland dienen, wie Initiator Professor Sergiu Groppa, Leiter der Sektion Bewegungsstörungen und Neurostimulation der Universitätsmedizin Mainz, verdeutlicht. „In Deutschland ist die Versorgung der Parkinson-Erkrankten zwar insgesamt gut aufgestellt, aber die individualisierte Versorgung und persönliche Betreuung vieler Patientinnen und Patienten ist noch nicht flächendeckend vorhanden“, so Groppa.

Im Verlauf der Parkinson-Erkrankung kann es zu einer Bradykinese kommen. Da auch die an Stimm- und Sprachbildung beteiligten Muskeln betroffen sein können, sprechen manche Betroffene leiser als gewöhnlich oder monotoner. Auch Schluckstörungen können die Folge sein., Neurologen verordnen Neurologen in diesem Fall in der Regel eine logopädische Therapie, um die Kommunikationsfähigkeit des Patienten zu erhalten. Bleiben Behandlungskontext und -anforderungen an die Logopädie jedoch unklar, kann es dazu kommen, dass der Patient nicht optimal behandelt wird.

Um derartige Lücken zu schließen, hat sich das PNRM+ konkrete Maßnahmen zum Ziel gesetzt:

  • Austausch zwischen Therapeuten, Patienten und Angehörigen und Schaffung einer Plattform für eine optimierte Versorgung;
  • Parkinsonspezifische Weiterbildung und transfergeförderter Wissensaufbau, zugeschnitten auf die regionalen Bedürfnisse;
  • Teilen von Erfahrungen und Expertenwissen;
  • Regionaler Versorgungskonsens zur Schaffung von Versorgungsstandards. (maw)
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