GAPP-Studie

Ärzte sollten sich zu Gesundheits-Apps äußern

Ärzte sind aufgerufen, zu Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps Stellung zu nehmen.

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FREIBURG. Um die von Ärzten wahrgenommenen Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps zu erfassen, startet die Initiative Präventionspartner die bundesweite GAPP-Studie. Im Fokus der anonymen Online-Befragung stehen nach eigenen Angaben Gesundheits-Apps zu Aufklärungszwecken, für die Prävention und Patientenführung.

Die Studie werde zusammen mit der Dualen Hochschule Lörrach, Gesundheitsmanagement, sowie der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft durchgeführt und erfasse parallel zur Haltung von Ärzten auch die Einstellung von Patienten, Apothekern, Kassen und Arzneimittelherstellern.

Die Einbeziehung verschiedener Nutzer- und Anbietergruppen solle dazu beitragen, den öffentlichen Diskurs über Sicherheits- und Qualitätsstandards in Gesundheits-Apps zu unterstützen und mögliche Hürden der Nutzung zu identifizieren. An der GAPP Online-Studie können sich interessierte Ärzte noch bis zum 30. Juni 2014 beteiligen.

Die Ergebnisse würden in den europäischen Meinungsbildungsprozess zum Thema Mobile Health einfließen. Die Europäische Kommission hole noch bis zum 3. Juli Expertenmeinungen ein und rufe mit ihrem "Green Paper on mobile Health" dazu auf, die Rahmenbedingungen von m-health durch konstruktive Vorschläge mitzugestalten. Ziel sei es, das Potenzial mobiler Gesundheitsanwendungen künftig in vollem Umfang auszuschöpfen.

Ärzte, die sich an der Befragung beteiligen, erhalten zum einen die Auswertung der GAPP-Studie sowie eine Auswahl umfassender Marktübersichten, die das derzeitige Angebot von Gesundheits-Apps für Verbraucher analysieren, so etwa Diabetes-, Impf-, Pollen-Apps, Apotheken-Apps zur Verwaltung von Arzneimitteln, sowie Gesundheits-Apps der Krankenkassen und Pharmaunternehmen. (maw)

Der Fragebogen ist unter www.healthon.de abrufbar, Teilnahmeschluss ist der 30. Juni 2014

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