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Aigner unzufrieden mit Beratungsprotokollen

Veröffentlicht:

BERLIN (dpa/eb). Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ist unzufrieden mit den Beratungsprotokollen für Bankkunden. "Die Banken und die Finanzdienstleister haben anscheinend die Finanzkrise und den daraus entstandenen Vertrauensverlust vergessen.", sagte Aigner dem "Hamburger Abendblatt" (Montag).

Vordrucke, die etwa "lediglich vorformulierte Textbausteine enthalten und keinen Platz für die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden zulassen, gehören aus dem Verkehr gezogen." Seit 1. Januar müssen Banken Beratungsgespräche über Geldanlagen protokollieren und das Protokoll dem Kunden geben. Damit soll eine falsche Beratung später besser nachzuweisen sein. "Oft sind nicht die Berater das Problem, sondern falsche Vorgaben aus den Chefetagen", sagte die Ministerin. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) solle Vorgaben machen, die die Qualität der Protokolle verbessern.

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