Direkt zum Inhaltsbereich

Anlagen-Kolumne

Aktien können Anleger weiter beruhigen

Von Gottfried Urban Veröffentlicht:

Griechenlands Verhandlungen mit seinen Gläubigern halten auch Anleger rund um den Globus in Atem. Der Dax hat trotzdem in der vergangenen Woche seinen viertgrößten Tagesgewinn aller Zeiten hingelegt. Alleine die Hoffnung auf ein Ergebnis im Schuldenstreit hat ihn befeuert. Eigentlich wissen wir alle nicht, wie es mit Hellas weitergehen wird.

Die Zinslast für die gesamten Staatsschulden Griechenlands liegt nur noch bei etwa drei Prozent. Durch die Schuldenverlängerungen der letzten Jahre unter Mithilfe der EZB, des IWF und der Eurorettungseinrichtungen konnten die Zinsausgaben auf Topschuldnerniveau gesenkt werden.

Die Hilfsmaßnahmen waren an bestimmte Bedingungen geknüpft, deren Einhaltung wohl realistisch nicht möglich sind. Sicher ist, dass - gemessen an der Wirtschaftskraft und dem Vernetzungsgrad - die hellenische Republik relativ unbedeutend ist.

Die realwirtschaftlichen Wirkungen eines Austrittes wären begrenzt. Selbst wenn die Märkte gegen Italien oder andere Südstaaten spekulieren würden und dort die Renditen hochtreiben sollten, wäre das nicht wirklich gefährlich. Die Zentralbank wird entsprechend gegenhalten.

Anleger setzen angesichts der unklaren Entwicklung bei ihrer Strategie am besten stärker auf die bewährten Aktien. Denn eines ist sicher: Lange Zeiträume lassen das Verlustrisiko von Aktienmärkten gegen Null tendieren.

Der bequemste Weg wird also sein, die niedrige Aktienquote langsam hochzufahren. Ohne Schockereignisse dürften gerade europäische Aktien von der anziehenden Konjunktur im Euroraum profitieren.

Was spricht da schon gegen große Aktienunternehmen, die auf den Kurs umgerechnet einen Gewinn von acht Prozent und mehr erwirtschaften? Kurzfristig schwanken Kurse, langfristig wird der Unternehmerlohn eines breit gestreuten Depots mit Aktien eingefahren.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Depots resilienter aufstellen

Aktienmarkt: Breite Streuung gegen gestörte Lieferketten

Geld und Vermögen

Medizinische Innovationen – auch ein Fall für die Geldanlage

Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Geldtipp-Podcast Pferdchen trifft Fuchs

Was wir aus unseren Fehlern gelernt haben

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vorsicht Honorarverlust

DMP: Warum Praxen den Datentransfer prüfen sollten

Kein Herpes, kein Krebs

Was steckte hinter den schlecht heilenden Ulzera im Mund?

Lesetipps
Sonja Optendrenk steht an einem Geländer, im Hintergrund ist die Spree zu sehen.

© Rolf Schulten

An der Spitze des Gemeinsamen Bundesausschusses

G-BA-Vorsitzende Sonja Optendrenk sieht sich als Streiterin der Selbstverwaltung

Ältere Frau bei einer Psychiotherapie

© Herbie / Fotolia

Multimodale Therapie

Dystonien: Welche alternativen Therapieansätze gibt es?

Smartphones mit Gemini und Chat-GBT

© Lorenzo Di Cola | NurPhoto / picture alliance

Künstliche Intelligenz

Warum die KI eine Hausärztin fälschlicherweise für tot erklärte