Rezepte & Co

Apotheker in Hessen setzen auf Arztnähe

Der Hessische Apothekerverband sucht Wege, um die Kooperation mit Ärzten im Alltag zu verbessern.

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OFFENBACH. Der Hessische Apothekerverband (HAV) will stärker auf Ärzte und andere Kooperationspartner im Gesundheitsbereich zugehen.

Dieser Auftrag ergibt sich laut HAV-Chef Dr. Detlef Weidemann aus der jüngsten Mitgliederbefragung des Verbandes.

Die Befragung habe zwei Felder ergeben, auf denen dringend Handlungsbedarf bestehe: "Zukunft der PTA-Ausbildung" und "Beziehungen zu unseren Gesundheitspartnern".

Diese Schwerpunkte würden nun in Mitmach-Arbeitsgemeinschaften angegangen. An diesen Arbeitsgruppen könne jedes interessierte HAV-Mitglied teilnehmen.

Die Projektgruppe Gesundheitspartner werde Lösungsansätze entwickeln, wie der Arbeitsalltag zwischen den Beteiligten, zum Beispiel Ärzten und Apothekern, für alle positiv gestaltet werden könne.

Aufhänger sind die seit Juli dieses Jahres geltenden neuen Anforderungen an Arztrezepte. So gehören jetzt Praxis-Telefonnummer und Arzt-Vorname zwingend auf Arzneimittelrezepte.

Viele Apotheker fürchten Regressverfahren, weil Ärzte die Formvorgaben bislang nicht flächendeckend umsetzen (wir berichteten).

Nach neun Monaten soll die HAV-Arbeitsgruppe ihre Arbeit abschließen. Die Projektgruppe zur PTA-Ausbildung soll innerhalb von zwölf Monaten Projekte mit Schulen, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Industrie entwickeln und umsetzen.

So soll das Arbeitskräfteangebot an qualifizierten PTA in Hessen langfristig gesichert werden. (maw)

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