Kliniken

Asklepios leidet unter hohen Kosten

Mehr Patienten behandelt - aber weniger verdient: Die Bilanz des privaten Hamburger Klinikkonzern Asklepios für die ersten sechs Monate 2013 fällt durchwachsen aus.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Höhere Energie-, Versicherungs- und Personalkosten drücken die Ertragslage des privaten Klinikbetreibers Asklepios: Im ersten Halbjahr 2013 sank der Gewinn nach Steuern um 19 Prozent auf 45 Millionen Euro.

Mit rund einer Million Patienten wurden 5,6 Prozent mehr behandelt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Zuwachs kam "allein aus dem ambulanten Bereich", heißt es. Der Umsatz erhöhte sich dadurch um 2,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Dr. Ulrich Wandschneider, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung, kündigte an, "in der Asklepios-Gruppe alle Möglichkeiten zu nutzen, die Leistungsstärke und Effizienz unserer Häuser weiter zu erhöhen".

"Steigerung des operativen Ergebnisses in Sichtweite

So etwa sei man dabei, mit einem Effizienzprogramm ("nextStep") "verstärkt konzerneinheitliche und standortübergreifende Prozesse zu etablieren".

Im zweiten Halbjahr, so hofft das Asklepios-Management, soll das Umsatzwachstum noch einmal zulegen und gleichzeitig erste Effizienzmaßnahmen greifen. Dann käme auch "eine Steigerung des operativen Ergebnisses in Sichtweite", heißt es.

Erklärtes Ziel für das Gesamtjahr sind zwei bis vier Prozent mehr Umsatz und eine Zunahme auf Ebene des Betriebsgewinns. (cw)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich der Leitlinien

Restless Legs Syndrom: Gabapentinoide oder Dopamin-Agonisten zuerst?

Lesetipps
Eine ältere Frau inhaliert ein Medikament aus einem Pulverinhalator.

© thodonal / stock.adobe.com

Asthma, COPD und Co.

Acht Fehler bei der Inhalationstherapie – und wie es richtig geht