Westfalen-Lippe

Ausländische Apotheker sprachlich top

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KÖLN. Apotheker aus dem Ausland sind bei den Fachsprachenprüfungen der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) erfolgreich. Nach Angaben der AKWL sind bei den seit August 2016 durchgeführten 100 Prüfungen lediglich 17 Kandidaten durchgefallen.

Die AKWL führt das gute Abschneiden der Prüflinge vor allem darauf zurück, dass sie vor den Prüfungen in westfälisch-lippischen Apotheken hospitierten und sich dabei mit der apothekerlichen Fachsprache vertraut machen konnten. Der Nachweis der für die Berufsausübung erforderlichen Sprachkenntnisse ist Voraussetzung zur Erteilung der Approbation an Apotheker aus dem Ausland, die hierzulande in ihrem Beruf tätig werden wollen.

In Westfalen-Lippe hat sich inzwischen eine ganze Reihe dafür entschieden. "Gerade angesichts des enormen Apothekermangels ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung", sagt AKWL-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Walter. Bei der AKWL legen pro Monat im Schnitt sechs Apotheker eine Fachsprachenprüfung ab. Von den bislang 100 Prüflingen stammten 84 Prozent aus Nicht-EU-Ländern, davon die meisten aus Syrien. (iss)

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