Recht

Ausland-Airlines: EU-Regeln gelten nur eingeschränkt

BRÜSSEL/LUXEMBURG (dpa). Schadenersatz für abgesagte Flüge können betroffene Passagiere nur beim Abflug von EU-Flughäfen oder bei europäischen Fluggesellschaften geltend machen. Die entsprechende EU-Verordnung gilt nicht für Flüge nicht-europäischer Airlines beim Start außerhalb der EU.

Veröffentlicht:

Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Der Fluggast könne sich dann auch nicht darauf berufen, dass er Hin- und Rückflug gleichzeitig gebucht habe. Die obersten EU-Richter hatten den Fall eines Deutschen zu beurteilen, der die Fluggesellschaft Emirates Airlines verklagt hatte.

Er wollte 600 Euro zum Ausgleich dafür, dass sein Flug ab Manila (Philippinen) annulliert worden war. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main fragte den EuGH um Rat. Der EuGH stellte fest, dass die Verordnung nur dann gilt, wenn ein Flug auf einem EU-Flughafen startet oder eine EU-Fluggesellschaft aus einem Drittstaat in die EU fliegt. Beides traf nicht zu.

Urteil des Europäischen Gerichtshofs, Rs.: C-173/07

Mehr zum Thema

Finanzielle Vorsorge

Mit variablen Garantien gegen MFA-Altersarmut

Sachsen

Zytostatika-Betrug in Chemnitzer Apotheke?

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Derzeit haben rund 400 Ärztinnen und Ärzte in Bayern die Zusatzbezeichnung Homöopathie erlangt. Künftig ist dies nicht mehr möglich.

© Mediteraneo / stock.adobe.com

80. Bayerischer Ärztetag

Bayern streicht Homöopathie aus Weiterbildungsordnung

Brustschmerz: Ist es eine Angina pectoris?

© Andrej Michailow / stock.adobe.com

Fallbericht

Angina pectoris: Ist es eine „nicht obstruktive KHK“?

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Update

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit