Homöopathie

BPH richtet Appell an Ärztekammern

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Altenbeken. Der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) hat sich mit einem offenen Brief an Politiker und Vertreter von Ärztekammern gewandt. Hintergrund ist die derzeitige öffentliche Debatte zur Homöopathie. Diese ginge „in die absolut falsche Richtung“, heißt es in dem von Meinolf Stromberg, Vorsitzender des BPH, unterzeichneten Brief.

Kritisiert wird außerdem, dass die Landesärztekammern in Bremen und Sachsen-Anhalt beschlossen haben, die Zusatzbezeichnung Homöopathie ab Mitte nächsten Jahres aus der Weiterbildungsordnung zu streichen. Dies sei aus Sicht des Verbandes „eine fatale Entscheidung“. Patienten benötigten die Sicherheit, von qualifizierten Therapeuten behandelt zu werden, sowie eine Orientierung, welche Therapeuten dies bieten könnten. Der BPH appelliert in seinem Schreiben daher an die Landesärztekammern, „die Zusatzbezeichnung Homöopathie zu erhalten“.

Der BPH fordert in seinem offenen Brief außerdem, dass die Krankenkassen auch weiterhin freiwillig die Kosten einer homöopathischen Therapie erstatten dürfen – eine Debatte, die hierzulande immer wieder aufkocht. (eb)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Prof.Dr. von Loewenich

Wieso brauchen Patienten für ein Behandlung ohne Wirkungsnachweis "qualifizierte Therapeuten"?


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