CTEPH

Bayer punktet mit erstem Agonisten der Guanylatcyclase

LEVERKUSEN (cw). Bayer meldet Studienerfolge für seinen Kandidaten Riociguat gegen inoperable chronisch-thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH).

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Laut Bayer hat der Wirkstoff in einer Phase-III-Zulassungsstudie ("CHEST-1") den primären Endpunkt erreicht. So habe sich beim Sechs-Minuten-Gehtest eine statistisch signifikante Verbesserung der Leistungsfähigkeit in der Verumgruppe gezeigt.

Auch hinsichtlich mehrerer sekundärer Endpunkte - etwa Gefäßwiderstand oder WHO-Funktionsklasse - konnte für Riociguat "eine statistisch signifikante Überlegenheit belegt werden", heißt es weiter. Außerdem weise der Wirkstoff auch ein positives Sicherheitsprofil auf.

Vorgestellt wurden die Studienergebnisse aktuell auf der am heutigen Donnerstag endenden Jahrestagung des American College of Chest Physicians in Atlanta.

Bayer kündigte an, die Zulassung für Riociguat gegen Lungenhochdruck (CTEPH und PAH) im Laufe des ersten Halbjahres 2013 beantragen zu wollen. Im Erfolgsfall wäre es die erste medikamentöse Option überhaupt gegen inoperable chronisch-thromboembolische pulmonaler Hypertonie. Bayer-Forscher arbeiten inzwischen seit 19 Jahren an Riociguat.

Das Präparat ist ein Vertreter einer neuen Klasse gefäßerweiternder Substanzen, den Stimulatoren der löslichen Guanylatcyclase. Neben Riociguat hat Bayer noch einen weiteren Vertreter dieser sGC-Agonisten in der Pipeline: Cinaciguat, das voraussichtlich als Notfallmedikament entwickelt werden soll.

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