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Publikumspreis

Charité-Projekt als Kandidat

Medizinstudierende der Berliner Charité sind nominiert für die höchste Auszeichnung im ehrenamtlichen Bereich - die "Helfende Hand".

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In dem für den Förderpreis "Helfende Hand" nominierten Projekt werden Schüler in lebensrettenden Sofortmaßnahmen, Selbstschutz und stabiler Seitenlage unterrichtet.

In dem für den Förderpreis "Helfende Hand" nominierten Projekt werden Schüler in lebensrettenden Sofortmaßnahmen, Selbstschutz und stabiler Seitenlage unterrichtet.

© Zerbor/Fotolia

BERLIN. Studenten der Berliner Charité sind mit dem Projekt "Jeder kann ein Held sein" für die "Helfende Hand" nominiert. Der Förderpreis ist die höchste Auszeichnung für Projekte im Bevölkerungsschutz und wird am 28. November in Berlin durch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere überreicht.

Die Projektbeteiligten werben nun für das Online-Votum um Stimmen für den Publikumspreis, der zusätzlich vergeben wird. Mit dem Projekt "Jeder kann ein Held sein" engagieren sich die Medizinstudenten für die Verbreitung von Erste-Hilfe Kenntnissen im ländlichen Raum von Brandenburg und legen dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Grundschüler.

Kostenloser Unterricht zur stabilen Seitenlage

Die Schüler werden mit einem speziellen Lehrkonzept in dafür geschaffenen Projektwochen kostenlos in den lebensrettenden Sofortmaßnahmen, Selbstschutz und stabiler Seitenlage unterrichtet.

Außerdem werden den Schülern im Rahmen der meist dreitägigen Aktionen auch die Akteure des Bevölkerungsschutzes näher gebracht, wozu Feuerwehren und Rettungsdienste sich im Rahmen des Projektes auf dem Schulhof den interessierten Schülern vorstellen können.

Plan sei es dabei, alle Klassen der Schule parallel auszubilden, weshalb knapp 20 Studenten gleichzeitig an den Schulen sind. So sollen die Schüler möglichst früh für Erste-Hilfe sensibilisiert werden.

Grundschüler können zu Helden werden

Seit Start des Projektes im Dezember vergangenen Jahres haben die "Heldenmacher", wie sich die Ausbilder nennen, mehr als 800 Schüler in Brandenburg in Erster-Hilfe unterrichtet, knapp 650 davon waren Grundschüler ab der ersten Klasse. Dieses Jahr soll die Schallmauer von 1000 Schülern durchbrochen werden.

Unterstützt wird das Projekt von der Unfallkasse Brandenburg, sowie dem Hausarzt Dr. Andreas Huth aus Frankfurt an der Oder.

Insgesamt nehmen 15 Projekte an dem Bundeswettbewerb teil. Jedes Einzelne kann unabhängig von einem Förderpreis den Publikumspreis gewinnen. (hum/maw)

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