Umgang mit Kindern

Charité verlangt Zusatz-Zeugnis

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BERLIN. Die Uniklinik Charité verlangt ab sofort ein erweitertes Führungszeugnis von neuen Mitarbeitern, die dauerhaft und unmittelbar Kontakt zu Minderjährigen haben.

Damit will die größte Uniklinik Europas die Prävention von Übergriffen auf Patienten stärken, aber auch die Mitarbeiter vor Argwohn oder einem Generalverdacht schützen.

Vor kurzem gab es Missbrauchsvorwürfe gegen einen Pfleger der Charité. Auch für die Angestellten, die jetzt schon in sensiblen Bereichen der Uniklinik arbeiten, sollen erweiterte Führungszeugnisse eingeholt werden.

Der Vorstand hat angekündigt, für sich selbst erweiterte Führungszeugnisse anzufordern. Die leitenden Angestellten wurden gebeten, sich diesem Vorhaben anzuschließen. (ami)

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