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Bei Gesundheitsreform

China setzt auf deutsches Know-how

PEKING (maw). Deutschland und die Volksrepublik China wollen künftig enger zusammenarbeiten, zum Beispiel in den Bereichen Medizin und Biotechnologie.

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Das vereinbarte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao vergangene Woche in Peking im Rahmen der zweiten Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen. Die Kanzlerin hatte sieben Minister nach China mitgenommen, darunter Gesundheitsminister Daniel Bahr.

Die intensivierte Kooperation soll laut Merkel unter dem organisatorischen Dach des Deutsch-Chinesischen Forums stattfinden, und zwar verortet in der Arbeitsgruppe Medizinwirtschaft und Biotechnologie.

Wie der gemeinsamen Erklärung zu den Konsultationen zu entnehmen ist, ist China an einem intensivierten Know-how-Transfer in den Bereichen Katastrophenmedizin, Prävention, Ausbildung von Fachpersonal sowie Reform des Gesundheitswesens interessiert.

Bis 2020 soll in China nach dem im April 2009 veröffentlichten Masterplan eine flächendeckende medizinische Grundversorgung sichergestellt werden. Nicht zuletzt soll die gemeinsame medizinische Forschung intensiviert werden.

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