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Der genaue Überblick über die Finanzen ist der erste Schritt

KÖLN (iss). Bevor Ärzte sich Gedanken über Geldanlagen machen, sollten sie sich einen genauen Überblick über ihre Finanzen verschaffen. Denn daran hapert es laut dem Kölner Geldexperten Michael Laufenberg oft.

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"Jede Überlegung über Geld und Vermögen beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Das ist nicht anders als bei der Anamnese", sagt der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Diese grundsätzliche Empfehlung klinge zwar banal, seine langjährige Beratungstätigkeit zeige aber, dass der überwiegende Teil der Ärzte unsicher sei im Umgang mit finanziellen Dingen.

Viele würden in diesem Bereich eine passive Opfer-Rolle einnehmen, nach dem Motto "Ich weiß ohnehin nicht Bescheid", und die Entscheidungen in die Hände vermeintlicher Experten legen. Das ist der falsche Ansatz, sagt Laufenberg. Ärzte müssten statt dessen die Finanzentscheidungen aktiv gestalten. "Ich muss mir darüber klar werden, dass ich derjenige bin, der entscheidet, und dass ich nur mache, was ich auch verstehe."

Verkäufer von Geldanlagen sind selten auch gute Berater.

Es gehe darum, sich einen Überblick über die eigenen Finanzen zu verschaffen, die Zahlungsströme zu ordnen und sich auf dieser Basis realistische Ziele für die Entwicklung des Vermögens zu setzen. "Viele nehmen einfach hin, was sich ergibt."

Die Ärzte sollten in diesen Fragen auf professionelle Unterstützung zurückgreifen, empfiehlt Laufenberg. "Der Ansprechpartner sollte aber nie derjenige sein, der ihnen hinterher auch die Investments verkauft." Sinnvoll sei etwa die Zusammenarbeit mit Steuerberatern oder Honorarberatern, die - anders als Vermittler, die für Provisionen arbeiten - ausschließlich im Interesse der Kunden tätig werden. "Man muss allerdings bereit sein, dafür auch Geld auszugeben", sagt er.

Unter dem Titel "Wege aus dem finanziellen Gefängnis - eine Anleitung zur Geldsouveränität für Ärzte" bietet Laufenberg in den kommenden Wochen mit dem Finanzberater Andreas Zittlau Vortragsveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen an.

Weitere Informationen unter: www.laufmich.de

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