Direkt zum Inhaltsbereich

Leitartikel zur Weiterbildung

Die Förderung wird zum Politikum

Das Förderprogramm für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin lässt eine Leerstelle. Unterstützt werden Arbeitgeber in Praxis und Klinik. Was fehlt, ist die Finanzierung der Infrastruktur an Universitäten. Nun macht die DEGAM Druck.

Florian StaeckVon Florian Staeck Veröffentlicht:
Weiterbildung: Wo sind die Köpfe für das "Rundum-sorglos-Paket"?

Weiterbildung: Wo sind die Köpfe für das "Rundum-sorglos-Paket"?

© Christian Jung / fotolia.com

Noch sind es 74 Tage bis zur Bundestagswahl - doch die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat dem künftigen Gesetzgeber schon jetzt ein Forderungspaket vorgelegt.

Die Förderung des Nachwuchses in der Allgemeinmedizin gehört zum Standardrepertoire jedes Gesundheitspolitikers - gleich welcher Couleur. Der künftige Bundestag könnte nun den Worten Taten folgen lassen. Freilich bergen die DEGAM-Forderungen Konfliktpotenzial.

Bei der Verteilung der jährlich zuletzt rund 82 Millionen Euro Fördermittel allein für die ambulante allgemeinmedizinische Weiterbildung hat es in den KV-Regionen immer wieder geknirscht.

Da verzögerten Vertreterversammlungen die Auszahlung von Fördergeldern, da wurden Stellen kurzfristig verknappt: Alles das hinterlässt beim raren Nachwuchs einen verheerenden Eindruck. Die DEGAM sieht in solchen Zuständen zu Recht Anti-Werbung für das Fach Allgemeinmedizin.

Ihr Therapievorschlag ist freilich weitgehend: KVen, die die Hälfte des Förderbetrags stemmen, sollen nicht mehr für die Verteilung zuständig sein. Stattdessen schlägt die Fachgesellschaft das "Rucksack-Modell" vor ...

Jetzt gleich lesen ... Jetzt gleich lesen ...

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Wie ein Hausarzt mit seinem„Medmobil“ Obdachlose versorgt

Warnzeichen früh erkennen

Immundefekte: Das ist die Basisdiagnostik für die Praxis

Lesetipps
Echzeitdarstellung der Blutzuckermessung auf einem Smartphone

© Remigiusz Góra / stock.adobe.com

Kasuistik

Seltene Ursache rezidivierender Hypoglykämien