Erste Zwischenbilanz bei Kodierrichtlinien

NEU-ISENBURG (mn). Die niedergelassenen Ärzte fangen erst langsam an, mit den neuen Kodierrichtlinien zu arbeiten. Dies ist die mehrheitliche Erfahrung der Softwareunternehmen.

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Die Zwischenbilanz fällt bei dem Praxis-EDV-Unternehmen Frey ADV GmbH noch eher zurückhaltend aus. "Erst etwa drei Prozent der Ärzte arbeiten mit den Kodierrichtlinien", sagt Geschäftsführer Lars Wichmann. "Die Ärzte scheinen erst einmal abzuwarten." Auch bei dem genossenschaftlich organisierten Softwarehaus Duria gibt es erst vereinzelte Rückmeldungen, berichtet Erich Gehlern von Duria. Das Softwareunternehmen medatixx kann noch überhaupt keine Aussage machen, da kaum Ärzte die AKR aktiviert hätten.

Ganz anders sieht es bei der CompuGroup Medical aus. Dort arbeite schon jeder zweite Arzt mit den neuen AKR. Auch scheine sich der Aufwand in den Praxen in Grenzen zu halten, berichtet Pressesprecher Michael Franz von den ersten Rückmeldungen.

Der Forderung der KBV-Vertreterversammlung, dass die Kodierrichtlinien während der Übergangsphase ein- und wieder ausgeschaltet werden können, sind die meisten Softwarehäuser mittlerweile nachgekommen.

Das Fehlen der Funktion hatte für viel Aufregung gesorgt, weil es hieß, dass einmal aktiviert, sich die Kodierrichtlinien in der Übergangsphase nicht mehr zurückschalten lassen. Dies ist jetzt aber nach Angaben aus Praxis-EDV-Unternehmen ohne Probleme möglich.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Der endgültige Praxistest bei den Ambulanten Kodierrichtlinien steht noch aus

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Alle Karten auf den Tisch

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