Statistisches Bundesamt

Frauen promovieren häufiger in Gesundheitswissenschaft und Humanmedizin

26.220 Personen brachten 2020 ihre Promotion zum Abschluss. Das waren sieben Prozent weniger als 2019, berichtet das Statistische Bundesamt.

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Wiesbaden. Im vergangenen Jahr haben sich 192 .300 Personen an deutschen Schulen in einem Promotionsverfahren befunden. Davon waren 102 .000 Männer (53 Prozent) und 90 .300 Frauen (47 Prozent), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Schnitt waren die Promovierenden 30,0 Jahre alt. 43 .200 von ihnen (22 Prozent) hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Zum Abschluss brachten 26 .220 Personen ihre Promotion und erlangten den Doktorgrad. Das waren 7 Prozent weniger als 2019, so die Statistiker. Dieser Rückgang sei maßgeblich eine Folge der Corona-Pandemie, die 2020 die Durchführung von Prüfungen erschwerte, hieß es.

Knapp ein Viertel der Promovierenden (46 .000 Personen, 24 Prozent) strebte 2020 einen Doktorgrad in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften an, wie es weiter hieß. Knapp 40 .000 davon promovierten in der Humanmedizin. Die zweitgrößte Gruppe bildeten die Promovierenden in Mathematik und Naturwissenschaften mit 44 .700 Personen (23 Prozent). In den einzelnen Fächergruppen zeigten sich deutliche Unterschiede in der Geschlechterverteilung. Männer promovierten am häufigsten in den Ingenieurwissenschaften (27 .000), Frauen in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (28 .100). Die Anzahl der promovierenden Männer in dieser Fächergruppe lag bei knapp 18 .000.

Mit 8600 Personen verzeichnete die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg die größte Zahl an Promovenden, gefolgt von 8400 an der Ludwig-Maximilians-Universität München und 7.300 an der Technischen Universität München. (KNA/mu)

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