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Fresenius legt Angebot für Rhön vor

FRANKFURT (dpa). Der Medizinkonzern Fresenius hat am Freitag sein offizielles Übernahmeangebot für den Konkurrenten Rhön-Klinikum AG vorgelegt.

Veröffentlicht:

Die Offerte liege bei 22,50 Euro in bar für jede Rhön-Aktie oder insgesamt 3,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitgeteilt hat. Das Angebot soll bis zum 27. Juni gelten.

Durch die Übernahme wollen die Bad Homburger den größten privaten Krankenhauskonzern Deutschlands mit einem Umsatz von rund sechs Milliarden Euro schmieden.

Mehr als 120 Kliniken mit fast 40.000 Betten würden durch die Übernahme unter ein Unternehmensdach kommen.

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Kommentare
Dr. Thomas Georg Schätzler 20.05.201218:00 Uhr

@ dpa

Kleiner Tipp an die dpa: Der neue Helios-Rhön-Konzern umfasste dann 128 (knapp 130 würden Journalisten sagen) Krankenhäuser, darunter 2 große Unikliniken Gießen und Marburg, u n d bundesweit 70 Medizinische Versorgungszentren. MfG

Dr. Thomas Georg Schätzler 20.05.201217:43 Uhr

Münch'' s märchenhafte Traumrendite!

Da bin ich als kritischer Zeitgenosse einfach nur baff! Noch Mitte Dezember 2011 lag der Aktienwert der Rhön-Klinikum AG deutlich unter 14 € pro Stück. Nur 5 Monate später wird eine Inhaber-Aktie o. N. (ISIN: DE0007042301 / WKN: 704230 / Symbol: RHK) zuletzt mit 21,70 € gehandelt. Die aktuelle Übernahme-Offerte liegt bei 22,50 Euro in bar. Da der Rhön Gründer Eugen Münch mit seiner Ehefrau nach übereinstimmenden Quellenangaben 12,45 Prozent der Aktien hält, würden ihm von der Gesamtkaufsumme von 3,1 Milliarden Euro knapp 386 Millionen Euro als Erlös zustehen. Und bis 27. Juni ist der Übernahmekurs sicher noch steigerungsfähig.

Zum Vergleich: 2006 wurden die Universitätskliniken Gießen und Marburg (UKGM) zu 95 Prozent (5 % verblieben beim Land Hessen) mit damals 2.376 Planbetten zum Gesamtpreis von 112 Millionen € vom CDU-regierten hessischen Landtag zuzüglich Investitionsverpflichtungen von 107 Mio. € verschleudert (wertsteigernde Neu- und Umbauten nicht berücksichtigt).

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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