Volkskrankheiten

GE Healthcare und Novo Nordisk wollen Diabetes mit Ultraschall zu Leibe rücken

„Peripherer fokussierter Ultraschall (PFUS)“ nennt der US-Konzern GE Healthcare ein neuartiges, experimentelles Verfahren zur Stoffwechsel-Regulation. Erste klinische Daten seien „ermutigend“.

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Chicago/Bagsværd. GE Healthcare, die Medtechsparte des US-Konzerns General Electric und der dänische Insulinspezialist Novo Nordisk wollen gemeinsam eine nichtinvasiver Behandlung von Altersdiabetes und Adipositas entwickeln.

Laut Unternehmensmitteilung zu Wochenbeginn, gibt es bereits „ermutigende präklinische und frühe klinische Daten“ zur Regulation von Stoffwechselfunktion mittels Ultraschallstimulation der Nervenbahnen. Das lasse auf eine erfolgreiche Anwendung des peripheren fokussierten Ultraschalls (PFUS) etwa gegen Typ-2-Diabetes hoffen.

„Wenn PFUS durch weitere klinische Evidenz validiert wird, könnte es ein nicht pharmakologischer Ansatz zur Normalisierung des Blutzuckerspiegels sein“, so GE Healthcare im Wortlaut. Erfunden hätten das Verfahren konzerneigene Wissenschaftler. Novo Nordisk werde seine „langjährige Erfahrung in der Behandlung und dem Management von Stoffwechselerkrankungen“ einbringen.

Die Kooperation eröffne die Möglichkeit, heißt es weiter, „Ultraschall von einem Mittel zur Früherkennung und Diagnose zu einer Therapie weiterzuentwickeln“. Details, insbesondere auch finanzielle Aspekte der Allianz oder gar eine Studien-Timeline, wurden nicht bekanntgegeben. (cw)

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