GE entwickelt tragbare RFID-Nase

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (eb). Wissenschaftler der Forschungsabteilung von General Electric (GE), haben tragbare RFID-Sensoren entwickelt, die Chemikalien und Krankheitserreger in der Luft erkennen und Informationen darüber per Funk melden. Für die Weiterentwicklung dieser technischen Neuerung erhielten die Wissenschaftler eine Auszeichnung vom amerikanischen National Institute sowie eine Unterstützung in Höhe von zwei Millionen US-Dollar.RFID-Sensoren werden verwendet, um Produkte und Waren nachzuverfolgen, wie dies beispielsweise mit Gepäck auf einem Flughafen geschieht.

Die von GE neu entwickelte Technik unterscheidet sich dadurch, dass dabei herkömmliche RFID-Chips mit Gassensoren kombiniert werden, die potenziell schädliche Chemikalien oder Krankheitserreger in der Luft erkennen können. Diese Sensoren sind kleiner als ein Ein-Euro-Stück und können Bestandteil von Zugangskarten oder Ausweisen sein und dienen als Frühwarnsystem an potenziell gefährdeten Orten.

Radislav Potyrailo, leitender Wissenschaftler bei GE Global Research und Leiter des RFID-Sensor-Projekts, sagt dazu: "Unsere neu entwickelte GE Sensing Plattform kann problemlos auf viele weitere interessante Anwendungen angepasst werden. Zum Beispiel könnte sie genutzt werden, um den Atem von Menschen zu analysieren. Dabei ist es möglich, auf einfache und kostengünstige Weise festzustellen, ob bestimmten Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder Stoffwechselerkrankungen vorliegen."

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Empfehlungen für die Geldanlage

Geld und Vermögen: Mit ein bisschen Optimismus ins Finanzjahr 2026

Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Arzttermine online

Meta-Suchmaschine für Arzttermine soll die Suche effizienter machen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hotline Impfen

Stellen Sie Ihre Fragen zum Impfen!

Lesetipps
Ein Arzt erläutert seinem Patienten mit Fettlebererkrankung anhand eines Anatomiemodell der Leber die prognostischen Risiken.

© manassanant / stock.adobe.com

Hepatisches Risiko erhöht

Schlank und MASLD – das macht der Leber schwer zu schaffen

Eine Person im CT.

© oksanazahray / stock.adobe.com

Risikoadaptiertes Vorgehen

Lungenkrebs-Screening: Nach Rauchstopp erst später ins CT?

Eine Hand lehnt demonstrativ eine Spritze ab.

© anyaivanova / Getty Images / iStock

1,1 Millionen Erwachsene befragt

COVID-19: Impfskepsis häufig doch überwindbar