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GEA könnte demnächst wieder durchstarten

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In den vergangenen zwölf Monaten war uns die Aktie des Maschinen- und Anlagenbauers GEA Group stets zu hoch bewertet.

Nach Kursverlusten von phasenweise über 30 Prozent seit dem April-Hoch sehen wir die Zeit gekommen, diese Einschätzung zu überprüfen, zumal der MDax-Titel jetzt um 32,50 Euro notiert.

Diese Zone erwies sich im Vorjahr stets als verlässliche Unterstützung. Und siehe da: Die Aktie ist mit einem 2016er-KGV von 16 und einer Dividendenrendite von 2,2 Prozent zwar immer noch kein Schnäppchen, für geduldige Anleger aber eine Überlegung wert.

Denn die Probleme, die den Absturz mitverursacht haben, sind überwiegend vorübergehender Natur: Der Konzernumbau verursacht einmalige Kosten (zuletzt 134 Millionen Euro im 2. Quartal), das starke Vorjahr mit diversen Großaufträgen lässt die aktuelle Geschäftsentwicklung blass aussehen und schlägt sich auch in Rückgängen beim Auftragseingang nieder.

Aber die strategische Marschrichtung stimmt: GEA wird noch stärker auf die Nahrungsmittelindustrie ausgerichtet, die Organisation verschlankt und technologische durch Übernahmen (zuletzt drei Käufe im Q2) geschlossen.

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