Geld-Experten kämpfen mit der Finanzkrise

NEU-ISENBURG (lu). Nur drei von 80 untersuchten Banken und Vermögensverwaltern haben seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 positive Renditen erzielt, wie eine Untersuchung ergab. Ein Institut verzeichnete sogar ein Minus von bis zu 40 Prozent.

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Diese Zahlen basieren auf einer Untersuchung des Wirtschaftsmagazins "Capital" in Kooperation mit der WSH Deutsche Vermögenstreuhand.

WSH hat rund 130 Kundendepots bei 80 Finanzmanagern aus Deutschland, der Schweiz und den USA für den Zeitraum von Mitte 2007 bis Mitte 2008 ausgewertet. Danach verloren die Depots im Median 4,8 Prozent an Wert - das heißt: Die eine Hälfte der Geldmanager schnitt schlechter ab als dieser Wert, die andere besser. Beim schlechtesten Verwalter betrug das Minus fast 40 Prozent.

Kunden sollten Verwaltern, deren Ergebnisse leicht ins Minus gerutscht sind, nicht gleich den Rücken kehren. "In diesem ruppigen Börsenumfeld sind Ergebnisse nahe der Nulllinie schon eine sehr gute Leistung", sagt Finanzprofessor Wolfgang Gerke. Über den Wechsel des Beraters nachzudenken lohne aber, wenn der Verwalter ein negatives Ergebnis von 15 oder sogar 20 Prozent verbucht.

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