Pflege

Generalistische Ausbildung: 2023 knapp 150.000 Pflege-Azubis in Deutschland

Ende 2023 befanden sich insgesamt rund 110.000 Pflegefachfrauen und 37.000 Pflegefachmänner in Ausbildung. Das entsprach einem Frauenanteil von 75 Prozent.

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Wiesbaden. Zum Jahresende 2023 befanden sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 147.000 Personen in der Ausbildung zum Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns.

Die Ausbildung wurde mit dem Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) von 2017 begründet, die die bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Altenpfleger/-in zum Berufsbild Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt. Davon hatten 53.900 Auszubildende im Jahr 2023 einen Vertrag zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann unterschrieben.

Gegenüber dem Vorjahr waren das drei Prozent oder 1.800 mehr neu abgeschlossene Ausbildungsverträge (2022: 52.100 Neuverträge), wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Ende 2023 befanden sich demnach insgesamt rund 110.000 Pflegefachfrauen und 37.000 Pflegefachmänner in Ausbildung. Das entsprach einem Frauenanteil von 75 Prozent. Auch bei den Neuabschlüssen verzeichnete dieses Berufsbild mit 38.900 neuen Verträgen einen Frauenanteil von knapp drei Vierteln (72 Prozent) – nur 15.100 Männer schlossen 2023 einen Ausbildungsvertrag als Pflegefachmann neu ab.

Mit einem Anteil von 28 Prozent im Jahr 2023 stieg der Männeranteil bei den Neuabschlüssen gegenüber 2020 (24 Prozent) leicht. Der Ausbildungsberuf wird seit 2020 angeboten.(eb)

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