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Gesundheit im Norden bekommt breiteres Portfolio

ROSTOCK (di). Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die Aktivitäten in der Gesundheitswirtschaft ausbauen. Dies bekräftigten Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) und Branchenvertreter diese Woche auf der vierten nationalen Branchenkonferenz in Rostock.

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"Jeder siebte Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern arbeitet heute schon in der Gesundheitswirtschaft. Das wollen wir ausbauen", sagte Ringstorff in Rostock. Insgesamt sind rund 88 000 Menschen im Nordosten im Gesundheitswesen beschäftigt.

Auch Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) betonte die hohe Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Einen Beitrag zum weiteren Erfolg des Sektors soll ein in Rostock vorgestellter Branchenführer Gesundheitswirtschaft leisten.

Der von der Landesregierung in Auftrag gegebene Wirtschaftsatlas soll die Transparenz über die beteiligten Akteure erhöhen, zu deren Vernetzung beitragen und helfen, die Potenziale der Branche besser auszunutzen.

Der Branchenführer enthält rund 3100 Datensätze von Unternehmen und Einrichtungen. Die Arztpraxen des Landes sind über einen Link zur Ärztekammer enthalten. Die Daten zeigen, dass die 2429 Praxen des Landes mit fast 6000 Beschäftigten ein wichtiger Bestandteil der Branche sind.

Der Gesamtumsatz der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wird auf 1,8 bis 2,5 Milliarden Euro geschätzt. Der Branchenführer enthält auch Daten über Nachbarbranchen wie Tourismus und Ernährung und soll kontinuierlich aktualisiert und erweitert werden.

Ein zentrales Thema der diesjährigen Tagung war die Prävention, in der für Ärzte und andere Gesundheitsberufe künftig zusätzliche Tätigkeitsfelder gesehen werden.

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