Krebs

GlaxoSmithKline will kalifornische Sierra Oncology Inc. übernehmen

GlaxoSmithKline übernimmt mit der kalifornischen Sierra Onkology einen zulassungsreifen Produktkandidat gegen Myelofibrose.

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London/San Mateo. GlaxoSmithKline will die kalifornische Sierra Oncology Inc. übernehmen. Wie der britische Konzern mitteilt, sei darüber bereits eine definitive Vereinbarung auf Managementebene erzielt worden. GSK lässt sich den Deal 1,9 Milliarden Dollar in bar (55 Dollar je Aktie) kosten. Das bedeute 39 Prozent Aufschlag auf den Kurs der Sierra-Aktie am 12. April und ein 63-prozentiges Premium auf den volumengewichteten Durchschnittspreis der vorangegangenen 30 Tage, heißt es.

Die an der US-Techbörse Nasdaq notierte Sierra Onkology hat noch keine eigenen Produkte im Markt. Fortgeschrittenster Entwicklungskandidat und eigentliches Übernahmeziel ist der Januskinase-Hemmer Momelotinib, für den im Januar dieses Jahres positive Top-Line-Resultate einer Phase-III-Studie (MOMENTUM) gegen Myelofibrose veröffentlicht wurden. Den Angaben zufolge wurden in dem RCT-Versuch mit dem Comparator Danazol und insgesamt 195 Teilnehmern (130 erhielten Momelotinib, 65 Danazol) alle primären sowie die wichtigsten sekundären Endpunkte erreicht. Der Zulassungsantrag in den USA soll noch im Laufe des aktuellen Quartals eingereicht werden. Die europaweite Marktfreigabe werde voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres beantragt.

GSK erwartet erste Einnahmen aus Momelotinib-Verkäufen ab 2023. Mittelfristig habe das Präparat „siginfikantes Wachstumspotenzial“ und werde sich positiv auf die operative Gewinnmarge auswirken, ist GSK zuversichtlich. Sierra weist für 2021 einen Nettoverlust von knapp 95 Millionen Dollar aus (Vorjahr: -81 Millionen). (cw)

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