Platow-Empfehlung

Goldman Sachs profitiert von Fusionen

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Mit Goldman Sachs folgte kürzlich eine weitere Bank dem Reigen freundlicher Branchenergebnisse. Das Unternehmen ist bekannt für seine Abhängigkeit von volatilen Märkten: Rund 60 Prozent der Umsätze entfallen auf gebührenabhängige Dienstleistungen. Hier ist vor allem das Investment Banking inklusive der Beratung bei Unternehmensfusionen zu nennen.

Im boomenden Merger- und Akquisitionengeschäft ist der Konzern mit 30 Prozent Marktanteil die unangefochtene Nr. 1. Zum florierenden Investment Banking zählt auch die Platzierung von Börsengängen.

Eine zweite große Ertragssäule ist das Investment Management, wo die US-Amerikaner institutionelle und private Kunden mit entsprechenden Produkten für alle Asset-Klassen unterstützen. Ein Teil dieses Geschäfts entfällt auf die Betreuung besonders vermögender Personen und Familien.

Im Q2 erzielte Goldman Sachs einen von allen wichtigen Bereichen getragenen Umsatzanstieg um 19 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Während das Vorsteuerergebnis um 31 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zulegte, sprang der Gewinn je Aktie um satte 51,4 Prozent auf 5,98 Dollar.

Keine Überraschung stellt der Wechsel an der Unternehmensspitze dar. Der seit 2003 amtierende Direktor Lloyd Blankfein wird Ende September vom bisherigen COO David Solomon abgelöst. Letzterer ist seit 1999 im Unternehmen und bringt so den notwendigen Stallgeruch mit.

Die Aktie (US38141G1040) korrigierte in den vergangenen Monaten vom Allzeithoch bei 275,31 Dollar um immerhin rund 20 Prozent. Aktuell scheint der Boden bei etwa 220 Dollar aber erreicht zu sein, sodass sich ein Einstieg lohnen dürfte. Denn wir rechnen auch in den kommenden Quartalen mit florierenden M&A-Aktivitäten und volatilen Weltbörsen.

Zu diesen Chancen gesellen sich ein niedriges 2019er-KGV von 9 und eine gemäßigte Dividendenrendite von 1,3 Prozent. Wir empfehlen, bei Goldman Sachs zu investieren, Stopp bei 185,00 Dollar.

Platow online: www.platow.de/AZ

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