Direkt zum Inhaltsbereich

Großes MVZ sucht Klinikpartner nach Qualität aus

BERLIN (ger). Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser im Internet gewinnen für Praxisnetze und große MVZ zunehmend an Bedeutung bei der Wahl der Partner. Das NMVZ in Dresden etwa legt größeren Wert auf beste Qualität als auf räumliche Nähe - und fährt nach eigenen Angaben gut damit.

Veröffentlicht:

Das Neurologische Medizinische Versorgungszentrum Dresden (NMVZ) behandelt 25.000 Patienten im Quartal, sagte der Neurologe Dr. Lutz Lohse bei der 17. Netzkonferenz von UCB Pharma in Berlin.

"Wir sind damit natürlich ein interessanter Partner für Kliniken", sagte Lohse. Um Wartezeiten für Patienten zu vermeiden, habe das NMVZ mit bevorzugten Partnern Verträge über bestimmte Behandlungskontingente abgeschlossen, in denen minimale Wartezeiten garantiert sind.

Die Auswahl der Partner, so Lohse, sei aber nicht nach regionalen Kriterien getroffen worden, sondern nach Qualitätskriterien. So habe das Dresdner MVZ Partner in Berlin und im 200 Kilometer entfernten Bad Berka ausgewählt.

"Lesen Sie vor der Entscheidung für Partner die Qualitätsberichte", empfahl Lohse den anwesenden Ärzten. Es mache einen großen Unterschied, ob die Komplikationsrate einstellig oder zweistellig ist. Am Ende profitierten Krankenkassen, Arbeitgeber und Patienten. Die Akzeptanz bei Patienten sei hoch für dieses Vorgehen.

Lesen Sie dazu auch: Ärztliche Kooperation: Vor der Partnerwahl steht die Qualitätslektüre

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Mehr als nur ein Kostenfaktor

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gastbeitrag

GKV-Beitragssatzstabilisierung mittels Privatisierung der Prävention?

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prognose meist günstig

Schulterschmerzen in der Hausarztpraxis: Aufklären statt röntgen!

(S)MART-Konzept

Das leisten Fixkombinationen bei Asthma

27 Krebsarten in der Analyse

Gesund leben, Krebsrisiko senken: Studie untermauert Zusammenhang

Lesetipps
Dreidimensionale medizinische Illustration des Varicella-Zoster-Virus, einem Virus das Windpocken, Hautblasen, Nesselsucht, Wunden und Gürtelrose verursacht.

© Corona Borealis / stock.adobe.com

Atypische Symptome

Kasuistik: Periphere Fazialisparese mit erstaunlicher Ursache

 Nebenniereninsuffizienz

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Therapie mit Glukokortikoiden

Was beim Absetzen von Steroiden zu beachten ist

MRSA-Keime sind am 19.09.2017 im Institut für Hygiene und Gesundheit in Hamburg in einer Petrischale zu sehen. Die weißen Plättchen geben verschiedene Antibiotika ab, von denen einige die Keime im Umkreis absterben lassen.

© Daniel Reinhardt / dpa / picture alliance

Robert Koch-Institut

Antibiotika-Resistenzen: Digitales Tool greift Ärzten unter die Arme