Medizintechnik

Healthineers erhöht Kapital

Siemens Healthineers munitioniert sich für die Übernahme des Strahlentherapie-Spezialisten Varian in den USA. Die Kapitalerhöhung ging reibungslos über die Bühne.

Veröffentlicht:

Erlangen. Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers hat im Rahmen einer Privatplatzierung neuer Aktien bei ausschließlich institutionellen Investoren 2,73 Milliarden Euro eingenommen. Insgesamt seien 75 Millionen neue Aktien zu je 36,40 Euro ausgegeben worden.

Die 7,5-prozentige Kapitalerhöhung soll zur Finanzierung der Anfang August angekündigten Übernahme des US-Unternehmens Varian Medical Systems beitragen. Healthineers will sich den Zukauf 16,4 Milliarden Dollar (umgerechnet 13,8 Milliarden Euro) in bar kosten lassen.

Wie es weiter heißt, verringert sich durch die jüngste Aktienausgabe der Anteil der Siemens AG an der börsennotierten Tochter Healthineers um sechs Prozentpunkte auf 79 Prozent.

An der Frankfurter Wertpapierbörse würden die neuen Papiere voraussichtlich ab dem 8. September gehandelt. Infolge der Privatplatzierung unterliege Healthineers einer Lock-up-Verpflichtung und darf demnach in den kommenden 180 Tagen keine weitere Kapitalerhöhung vornehmen oder Finanzinstrumente ausgeben, die in Aktien wandelbar sind.

Varian ist auf Hard- und Software für strahlentherapeutische Anwendungen spezialisiert. Siemens will die Übernahme der in Palo Alto (Silicon Valley) ansässigen Company im ersten Halbjahr 2021 abschließen. (cw)

Mehr zum Thema
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Applaus im Bundestag: Der umstrittene Paragraf 219a ist Geschichte. Es ist höchste Zeit, das Misstrauen in Frauen und das Misstrauen in Ärztinnen und Ärzte, das in Paragraf 219a zum Ausdruck kommt, zu beenden, betonte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP). 

© Fotostand / Reuhl / picture alliance

Update

Paragraf 219a gestrichen

Bundestag kippt das Werbeverbot für Abruptio

Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?