Unternehmen

Heinisch wird neuer Chef von Weleda

SCHWÄBISCH GMÜND (dpa). Der Anthroposophika-Hersteller Weleda will angesichts von Verlusten in Millionenhöhe mit einem neuen Chef wieder gesunden.

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Auf einer außerordentlichen Generalversammlung wurde zum 1. April Ralph Heinisch zum Vorstandsvorsitzenden bestellt, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Der 56-Jährige56-jährige Diplom-Kaufmann und Unternehmensberater folgt Patrick Sirdey, der Mitte Januar knapp ein halbes Jahr vor dem Auslaufen seines Vertrags aus privaten Gründen zurückgetreten war.

Zugleich wurde der Verwaltungsrat auf Wunsch der Hauptaktionäre, der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Ita Wegman Klinik, neu bestellt. Aus dem Gremium schied unter anderem der dm-Gründer Götz Werner aus, der dem Verwaltungsrat seit 1996 angehörte.

780 Mitarbeiter in Deutschland

Nach den vorläufigen Zahlen lag der Verlust 2011 bei 10 Millionen Schweizer Franken (rund 8,3 Millionen Euro). Das war mehr als doppelt so viel wie 2010 mit rund 3,8 Millionen Euro.

Der Umsatz blieb mit 307 Millionen Euro in etwa gleich. Endgültige Zahlen sollen am 1. Juni vorgelegt werden.

Heinisch sei Restrukturierungs-Spezialist, hieß es weiter. Er war zuletzt als Interimsvorstand beim Kunststoff-Unternehmen Frank plastic in Waldachtal (Kreis Freudenstadt) tätig.

Weleda hat ihren Hauptsitz bei Arlesheim nahe Basel in der Schweiz. Hauptproduktionsstätte ist Schwäbisch Gmünd. In Deutschland sind rund 780 der weltweit etwa 2000 Mitarbeiter beschäftigt.

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