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Innovationsförderung

Hessen prescht bei Digital Health vor

Hessen will die Digitalisierung der Gesundheit vor allem auf dem Land voranbringen.

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WIESBADEN. Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) hat am Montag die ersten fünf vom Land geförderten Innovationsprojekte im Rahmen der E-Health-Initiative Hessen vorgestellt.

„Eine zukunftsfeste und weiterhin wohnortnahe, qualitativ hochwertige Versorgung ist eine der großen Zukunftsaufgaben. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet eine große Chance, da sie bestehende Versorgungsangebote unterstützt, sehr schnell medizinisches Fachwissen zu den Menschen bringt und Distanzen überbrücken kann“, verdeutlichte Grüttner.

Bei der Förderung werde das Hauptaugenmerk darauf gelegt, ob die Projekte unmittelbar die Qualität der Patientenversorgung erhöhen, die Versorgungsketten nachhaltig optimieren und in welchem Maße die neue Technik direkt dem Patienten zu Gute kommt.

Folgende fünf Projekte wurden bislang ausgewählt:

»Etablierung und gesundheitsökonomische Evaluation einer telemedizinischen Epilepsieversorgung in Hessen (Epilepsie-Netz Hessen Evaluation); Fördersumme: rund 730.000 Euro.

»Telemedizin im Rettungsdienst Mittelhessen (Telenotärztliche Unterstützung im Rettungsdienst per Videokonsultation); 580.000 Euro.

»Projekt Frankini der Kasseler Stottertherapie; 490.000 Euro. Die Techniker Krankenkasse unterstützt ebenfalls dieses Projekt.

» Tele-Intensiv-Medizin Hessen; 900.000 Euro.

»Smartphone-App Warts-Ab; 319.000 Euro.

„Wir bringen die Digitalisierung des Gesundheitswesens intensiv voran, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern und auch in ländlichen Regionen die medizinische Versorgung sicherzustellen“, bekundete Grüttner abschließend. (maw)

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