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Hewlett-Packards Absturz war übertrieben

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Bis vor Kurzem waren amerikanische Computerhersteller wie Dell und Hewlett-Packard bei vielen Investoren trotz günstiger Be wertungen eher unbeliebt. Zwar gelten beide Hersteller als qualitativ hochwertig.

Doch den Status als Innovationsführer haben sie schon lange an Firmen wie Apple und Samsung verloren. Jüngst mehren sich jedoch die Zeichen, dass der Absturz beider Titel übertrieben war. Belegt wird das durch eine Übernahmeofferte für Dell und solide Quartalszahlen bei HP.

Folglich konnte der Titel an der Wall Street zuletzt aus einem langen und kontinuierlichen Abwärtstrend, der Anfang 2010 bei rund 50 Dollar startete, nach oben ausbrechen.

Aus fundamentaler Sicht ist Hewlett-Packard dennoch mit einem KGV von 8 alles andere als teuer. Hierauf deutet auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,3 hin - für ein US-Technologieunternehmen erstaunlich günstig. Für Fantasie sorgen neben der Bewertung aber auch neue Produkte.

Auf dem jüngsten Mobile World Congress in Barcelona wurde ein neues Android-Tablet vorgestellt. Risikobereite Anleger greifen bei dem volatilen Papier bis 19,30 Dollar zu. Positionen werden bei 14,70 Dollar mit einem Stopp abgesichert.

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