Direkt zum Inhaltsbereich

Homöopathie steht vor allem im Süden hoch im Kurs

STUTTGART (mm). In Baden-Württemberg setzen vor allem weibliche Patienten auf die Homöopathie. Drei Mal mehr Frauen als Männer ließen sich homöopathisch behandeln, teilte Baden-Württembergs TK-Chef Andreas Vogt mit. Nur 28 Prozent der Patienten zwischen 25 und 55 seien Männer.

Veröffentlicht:
Homöopathie findet Anklang bei Patienten.

Homöopathie findet Anklang bei Patienten.

© Foto: kpa / panthermedia / Montage: sth

Seit 1. Mai 2007 können sich Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) in Baden-Württemberg und sechs weiteren Bundesländern nach den Grundlagen der klassischen Homöopathie behandeln lassen. Insgesamt 13 500 TK-Versicherte haben seither diese alternative Versorgungsform in Anspruch genommen.

Nach TK-Angaben kommen 42 Prozent der Patienten aus dem Südwesten, gefolgt von Berlinern (28 Prozent) und Hamburgern (13 Prozent). In Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zeigen sich die Versicherten noch zurückhaltend. "Insbesondere junge Familien erhoffen sich von der Homöopathie eine sanfte Therapie ohne Nebenwirkungen und schätzen es, dass sich homöopathisch tätige Ärzte sehr viel Zeit nehmen", erklärte Vogt. Rund 35 Prozent der Behandelten seien Kinder und Jugendliche. Bis zum Alter von 15 Jahren sei das Geschlechterverhältnis ausgeglichen.

Rund 100 Ärzte mit einer Zusatzausbildung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) nehmen an der Versorgung teil. Die Therapie umfasst die ausführliche Erstanamnese, die Arzneiauswahl und homöopathische Analyse sowie Folgeanamnesen und spezifische homöopathische Beratungen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren

Lesetipps
Eine Warze auf der Hand.

© Hairem / stock.adobe.com

Tipps für die Therapie

Was gegen Warzen wirklich hilft

Nicht alles, was im Internet kursiert, stimmt auch – gerade wenn es um Gesundheitsfragen geht. Augen auf und hinterfragen!

© peterschreiber.media / stock.adobe.com

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck