Medizintechnik

Innovative Ideengeber ausgezeichnet

Auch beim zehnten Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern glänzen kreative Projektentwickler.

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ROSTOCK. Rund zehn Millionen Euro sind in den ersten zehn Jahren des Ideenwettbewerbs für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern in prämierte Projekte geflossen. In diesem Jahr profitieren sechs weitere Projekte, die zusammen 1,2 Millionen Euro aus Landesmitteln und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten.

Nach Ansicht von Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) ist dieses Geld gut angelegt. „Das bringt die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern weiter voran“, sagte er anlässlich der Prämierung. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung von Netzwerkprojekten, die zu marktfähigen Verfahren, Produkten oder Dienstleistungen im Gesundheitswesen führen.

In diesem Jahr ist unter anderem ein in Greifswald entwickeltes Analyseverfahren prämiert worden, das nach eigenen Angaben eine exakte und zügige Bestimmung von Zellveränderungen erlaubt. Die untersuchte Zelle ist in 80 Prozent aller Nierenerkrankungen verändert.

Von der neuen Kennzahl, die mithilfe des Verfahrens ermittelt werden kann, versprechen sich die Entwickler gezieltere Forschung und die Entwicklung von Medikamenten sowie eine personalisierte Diagnostik in der Nephrologie.

Weitere prämierte Projekte aus dem Nordosten:

  • Ein in Rostock entwickeltes Verfahren dient der Desinfektion des Stichkanals in der oberen Hautschicht beim Setzen von Kathetern. Es schützt vor der Übertragung von Keimen und soll später auch bei weiteren medizinischen Instrumenten zur Anwendung kommen.
  • Der Gesundheitslotse im Thalasso-Seebad Warnemünde dient als Schnittstelle zwischen den Gästen und lokalen Leistungsträgern und soll passgenaue Angebote finden.
  • Ein in Greifswald entwickeltes Spinepatch zeigt an, ob technische Hilfsmittel richtig am Körper sitzen, um die optimale Wirkung zu erzielen.
  • In Rostock werden Lösungen für die Krebsdiagnostik entwickelt, die die Qualität molekularer Diagnosemethoden verbessern sollen.
  • Ein in Greifswald entwickelter neuer Wirkstoff zur Händedesinfektion soll neben multiresistenten auch sporenbildende Keime in Sekunden abtöten. (di)
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