Stadt Leipzig

Investitionen in technische Infrastruktur am Klinikum St. Georg

Die Stadt Leipzig will mit Investitionen die Basis schaffen, um den wirtschaftlichen Betrieb des Klinikums St. Georg zu sichern.

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Leipzig. Die Stadt Leipzig will die technische Infrastruktur ihres kommunalen Klinikums St. Georg erneuern. Diesem Vorschlag von Sozialbürgermeisterin Martina Münch sei Oberbürgermeister Burkhard Jung (beide SPD) in seiner Dienstberatung gefolgt, teilte die Stadtverwaltung mit. Über einen entsprechenden Planungsbeschluss werde der Stadtrat voraussichtlich im Mai entscheiden.

Mit diesen Investitionen in die technische Infrastruktur werde die Basis geschaffen, um den wirtschaftlichen Betrieb des Klinikums zu sichern. Die Planungskosten beliefen sich auf rund 1,75 Millionen Euro, für die Baumaßnahmen sei ein Kostenrahmen von insgesamt knapp 15 Millionen Euro prognostiziert worden.

Leitungen und Straßen sollen erneuert werden

Die Bauarbeiten seien abschnittsweise für die Jahre 2023 bis 2026 während des Krankenhausbetriebes vorgesehen. Es sollen Leitungen, Straßen und Versorgungstunnel erneuert werden. Nötig sei dabei die Neuverlegung von Leitungen für Trinkwasser, Strom und Fernwärme. Die Schmutz- und Regenwasserkanäle müssten erneuert oder saniert und an zukünftige Ableitmengen angepasst werden.

Geplant ist, dass sich künftig der Krankenhausbetrieb bei gleichbleibendem Versorgungsangebot auf eine kleinere Grundstücksfläche konzentriere und der restliche Teil mit seinen zahlreichen Gebäuden durch die Stadt neu genutzt werde. Der Krankenhausstandort besteht aus mehr als 40 Gebäuden und wurde 1913 in Betrieb genommen. (sve)

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