Statistik

Jeder vierte Doktorand kam 2021 aus der Humanmedizin

Im vergangenen Jahr haben an deutschen Universitäten mehr als 200.000 Wissenschaftler an ihrer Promotion gearbeitet. 48 Prozent waren Frauen.

Veröffentlicht:

Wiesbaden. An deutschen Universitäten haben im vergangenen Jahr rund 200.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an einer Doktorarbeit gearbeitet. Das waren vier Prozent mehr als 2020, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Der Frauenanteil lag bei 48 Prozent (2020: 47 Prozent).

Im Durchschnitt waren die Promovierenden den Daten zufolge 30,2 Jahre alt. Der Anteil der ausländischen Doktoranden betrug 23 Prozent. Etwa 18 Prozent waren laut den Angaben erstmalig als Promovierende an einer deutschen Hochschule registriert, hatten also 2021 ihre Promotion begonnen.

Insgesamt strebte mehr als jeder Vierte - 26 Prozent - einen Doktorgrad in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften an, 23 Prozent in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften. Dahinter folgten die Ingenieurwissenschaften mit 18 Prozent.

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Datawrapper Um mit Inhalten aus Datawrapper zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Klare Unterschiede gab es mitunter bei der Geschlechterverteilung: So waren etwa vier von fünf Promovierenden (78 Prozent) in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften Männer, während in der Fächergruppe Kunst/Kunstwissenschaft zwei von drei Promovierenden (67 Prozent) Frauen waren. (dpa)

Mehr zum Thema
Sonderberichte zum Thema
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

© HL

Herbstsymposium der Paul-Martini-Stiftung

Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

Corona-Pandemie

Lockdowns: Ein hoher Preis für den Nachwuchs

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Häufig muskuloskeletale Ursache

Kinder mit Brustschmerz: Das Herz ist es nur selten

Lesetipps