"Mehrbedarf"

Kein Extra-Geld für Fahrten zum Arzt bei Hartz-IV

Veröffentlicht:

STUTTGART. Fahrten zum Arzt begründen in der Regel keinen leistungserhöhenden "Mehrbedarf" bei Hartz-IV-Empfängern. Anderes gilt nur, wenn die Fahrtkosten den Betrag von derzeit 34,66 Euro deutlich übersteigen. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg entschieden.

Der Kläger hatte in zwei Monaten vier Mal eine Arztpraxis aufgesucht. Fünf Mal fuhr er ins Krankenhaus zu seiner Lebensgefährtin und der dort geborenen Tochter. Die Krankenhaus-Fahrten seien schon deshalb kein Mehrbedarf, so das LSG, weil es sich nicht um einen laufenden Bedarf handelt". (mwo)

Landessozialgericht Baden-Württemberg

Az.: L 7 AS 3405/17

Mehr zum Thema

Blick auf die Börse

Bitcoin und Impfstoffaktien: Es ist an der Zeit, Kasse zu machen

Platow-Empfehlung

RWE: Das Rad dreht sich, der Trafo brummt

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Gleichstellung in der Medizin – was den Weg blockiert

Weltfrauentag

Gleichstellung in der Medizin – was den Weg blockiert

Eine Pharmazeutisch Technische Assistentin kontrolliert in einer Apotheke die Anzeige eines Corona-Schnelltests.

Kritik von Ärzteverbänden

Kostenlose Corona-Testung – Start mit Hindernissen

Wie viel Honorar pro Vertragsarzt gab es im ersten Halbjahr 2019? Die KBV hat genau nachgerechnet.

Statistik

Honorar aus Selektivverträgen wächst kräftig