Urteil

Keine ermäßigte Umsatzsteuer auf Sondennahrung

Veröffentlicht: 09.12.2014, 11:04 Uhr

MÜNCHEN. Auf Sondennahrung ist der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent zu zahlen.

Der Bundesfinanzhof lehnte es jetzt ab, diätetische Lebensmittel in flüssiger Form, die zur Behandlung von Mangelernährung geeignet sind und auch als Sondennahrung verwendet werden können, als Lebensmittelzubereitung einzustufen, die nur dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent unterliegt.

Darauf hatten viele gesetzliche Krankenkassen gehofft. Die Apotheker können demnach bei ihrer Praxis bleiben, die Lieferung dieser diätetischen Lebensmittel mit der vollen Mehrwertsteuer abzurechnen. (juk)

Bundesfinanzhof Az.: VII-R-54/11

Mehr zum Thema

Platow-Empfehlung

Nemetschek überzeugt weiterhin

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
SARS-CoV-2: Lehren aus einer Kreuzfahrt

Viele Infizierte bleiben asymptomatisch

SARS-CoV-2: Lehren aus einer Kreuzfahrt

Mit Telemedizin gegen COVID-Risiko bei Diabetes

Schulung und Betreuung

Mit Telemedizin gegen COVID-Risiko bei Diabetes

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden